Dienstag, 3. Oktober 2017

11_2017 • 114 g Baby-Batscherl

Oder: Mini-Handschuhe machen süchtig!

Sie lassen sich schnell mal zwischendurch stricken. Man kann wunderbar kleinere Sockenwoll-Reste (ca. 15 g genügen je Paar) verarbeiten. Und sie sehen putzig aus – die Babyhandschuhe ohne Daumen.

Lange habe ich nach einer vernünftigen Anleitung gesucht, aber irgendwie nirgendwo das genau Passende gefunden. Also habe ich ein wenig experimentiert. Und so habe ich es gemacht:

Anschlag 36 M
25 Runden Bündchenmuster

Lochrunde: *4 re, 1 U, 2 zus.str.* wdh.
1 Runde rechts

Hand: 
2 Runden links, 2 Runden rechts im Wechsel (enden mit 2 Runden links), bis 7 Linksrippen gestrickt sind.

Spitze:
*4 re, 2 zus.str.* wdh.
1 Runde rechts
*3 li, 2 li zus.str.*wdh
1 Runde links
*2 re, 2 zus.str.* wdh
1 Runde rechts
*2 überz. zus.str., 5 re, 2 zus.str.*
*2 überz. zus.str., 3 mittig zus. str., 2 zus.str.*

Faden durch die übrigen 6 M ziehen und ebenso wie den Anfangsfaden vernähen. 2 Kordeln (je 2 Fäden à 75 cm verdrehen) drehen und einfädeln – fertig.

So, und jetzt werde ich mich mal an Kinderhandschuhe mit Daumen machen.







Dienstag, 26. September 2017

10_2017 • Socken

Oder: Zwischendurch mal etwas Schnelleres auf die Nadeln ...

Nach dem doch etwas langwierigeren grauen Herrenpulli musste jetzt ein schnelleres Erfolgserlebnis her. Und da ich momentan von der neuen Arbeit doch ganz schön gefordert und abends eher leer im Kopf bin, habe ich letzte Woche nach langem wieder einmal ein Paar Socken angestrickt.

Nichts Weltbewegendes – einfach nur ein Paar Socken in Größe 38/39 in "unserem" Sockenmuster.

Und weil ich die Sockennadeln gerade mal zur Hand hatte, habe ich auch gleich noch angefangen, ein paar Paar ;O) Handschuhe für Babys und Kinder zu stricken, die dann für die Sternstunden gedacht sind.

Apropos Sternstunden:

Die Anmeldungen für die Märkte hier in meiner Umgebung lief dieses Jahr bisher ein wenig schleppend. Einer der Märkte aus den letzten Jahren findet ausgerechnet am Geburtstag meines Mannes statt, da sind wir urlaubstechnisch unterwegs. Ein anderer Markt findet dieses Jahr – so meine letzte Info – gar icht statt. Für den Markt in Freising habe ich mich angemeldet, aber bislang noch keine Rückmeldung, ob ich einen Platz bekomme – da besteht also noch Hoffnung.

Aber ein ganz anderer Markt, überhaupt nicht in meiner Umgebung, steht schon fest auf dem Programm: Dieses Jahr werden wir erstmals im fernen Baden-Württemberg für die Sternstunden aktiv werden. Ich konnte nämlich eine Bude für das erste Dezemberwochenende am Ettlinger "Sternlesmarkt" ergattern. Darauf bin ich schon sehr gespannt!

Ja, und dafür werden also noch ein paar Sachen benötigt: Sollte jemand von euch da draußen Lust haben, vor allem Kinderhandschuhe (aber natürlich gerne auch andere Dinge) zugunsten der Sternstunden zu stricken, dann wäre ich wie immer ein dankbarer Abnehmer. Die Sachen müssten bis  20. November bei mir sein, damit ich noch eine Chance habe, alles in meine "Buchhaltung" aufzunehmen, auszupreisen usw.

So, und hier nun noch ein paar Fotos von den schnell mal eingeschobenen Socken:





Sonntag, 10. September 2017

09_2017 Grauer Herrenpulli mit Reißverschluss

Oder: Wehe, wenn er den jetzt auch nicht trägt ... 

Vor vielen Jahren, da kannte ich den Herrn Baron erst kurze Zeit, habe ich ihm einmal einen Pulli aus Sockenwolle gestrickt. Und dieser Pulli lag im Schrank. Und da lag er gut. Ich würde mal sagen: Dieser Pulli wurde max. einmal getragen, weil er "einfach viel zu warm" für den Herrn Baron war. Hm. Daraufhin schwor sich die Frau Baron, nie wieder einen Pulli für den Herrn Baron zu stricken – zu viel Arbeit für den Schrank.

Vor einiger Zeit kam dann aber doch der Wunsch nach einem handgestrickten Pulli – grau sollte er sein, nicht zu dick, auf keinen Fall kratzig und modern geschnitten. Nach verschiedenen Wollvorschlägen fiel die Wahl schließlich auf Drops Baby Merino, ein Garn mit einem sehr schön glatten Griff, zu verstricken mit NS 3,25 mm. Das passte.

Und nun ist das gute Stück fertig, nachdem gestern noch mal eine Extrarunde eingelegt werden musste: Nach dem Entspannungsbad waren die Ärmel nämlich so lang, dass sie bis über die Finger hingen. Das konnte so nicht bleiben. Das größte Abenteuer war für mich allerdings das Einnähen des Reißverschlusses. So was hatte ich noch nie gemacht und ich gebe zu: Das kann man noch optimieren, aber es könnte auch viel schlimmer aussehen. So bleibt das jetzt.

... und wehe, dieser Pulli liegt auch wieder nur ungetragen im Schrank ...!

(Der von damals liegt übrigens zum Ribbeln bereit, denn weder Farbe, noch Form würde der Herr Baron heute noch tragen, auch wenn die Größe noch völlig ok ist.)






Freitag, 1. September 2017

08_2017 Kuscheliges Leichtgewicht

Oder: Die Sternstunden-Produktion läuft im Hintergrund.

Nicht dass ihr denkt, ich würde aus den Spendengarnen gar nichts für die Sternstunden arbeiten. Nein, ganz im Gegenteil. In den letzten Wochen sind einige sehr schöne Garne zu Tüchern, Socken, Kinderhandschuhen etc. verarbeitet worden – teilweise von mir selbst, teilweise aber auch von meinen fleißigen Helferinnen.

Zeigen möchte ich euch heute ein kuschelig warmes Leichtgewicht von gerade mal 78 g. Gestrickt habe ich das Rüschentuch aus einem Alpaka-Mischgarn mit einer Lauflänge von 700 m auf 100 g und mit Nadelstärke 3,25 mm. Und auch wenn das auf den Fotos eher nach Grau aussieht, handelt es sich um ein ganz dunkles Moosgrün.





Freitag, 25. August 2017

07_2017 Quasi-Camassia

Oder: Etwas schlanker gemacht ... 


... habe ich das vor längerer Zeit entworfene Dreieckstuch "Camassia". Inzwischen trage ich lieber schlankere Tücher, da man diese für meinen Geschmack besser um den Hals wickeln kann.

Unser Chor tritt nach langer Outfit-Suche inzwischen stets schwarz/grau/weiß und rot auf, sprich: Alles ist klamottentechnisch erlaubt, so lange es in diesen Farben geschieht. Und da ist natürlich so ein rotes Tuch das optimale Accessoire zur schwarzen oder auch weißen Kleidung.

Gestrickt habe ich das Tuch aus 137 g Wollmeise in der Farbe "Tulpe" und mit NS 3 mm. Und da ich gerade total Lust auf Lochmuster hatte, brauchte ich auch kaum 10 Tage, um das Tuch komplett fertig zu stellen. Die schlankere Form entstand dadurch, dass ich entgegen der Originalanleitung in jeder 4. Reihe 2 Maschen am Rand zusätzlich zugenommen habe – ich habe also zugenommen, um das Tuch schlanker zu machen ... wenn das auch mal im wahren Leben funktionieren würde *träum*











Freitag, 18. August 2017

06_2017 Herbaria-Mystery-KAL

Oder: Das Geheimnis wird gelüftet ...

Vor einiger Zeit hatte ich angekündigt, anlässlich meines nun tatsächlich abgeschlossenen Masterstudiums (irgendwie kann ich es noch immer nicht glauben, aber es ist vorbei!) einen Mystery-KAL zu organisieren.

In der Zwischenzeit hat das Geheimniskrämerei-Stricken in meiner Ravelry-Gruppe stattgefunden und der letzte Teil der Anleitung ist raus. Ja, die ersten Mitstrickerinnen haben sogar schon ihr Tuch fertig gestellt. Daher kann ich jetzt auch hier ganz offiziell meine Version vom Herbaria-Tuch zeigen.

Verarbeitet habe ich genau 100 g Zitron Filligran in hellgrau und mit NS 3 mm. Das Tuch wurde gut 2,10 m breit und ca. 60 cm hoch. Die Anleitung wird es in Kürze in ganz leicht modifizierter Form zu kaufen geben.

EDIT: 
Die Anleitung ist inzwischen über den Link in der Seitenleiste oder direkt 
auf ravelry.com erhältlich.






Samstag, 12. August 2017

05_2017 Schwarze Orchidee

Oder: Hebt die Maschen!

Ein tolles Muster hat eine gute Strickbekannte aus der Schweiz entworfen: Orchid Alfa ist ein schmales Dreieckstuch mit Hebemaschenmuster. Die Anleitung dafür ist kostenlos auf ravelry zu bekommen (KLICK!)

Meine hauchzarte schwarz-weiße Orchidee ist aus 87 g Drops Lace-Garn und Nadeln der Stärke 3 entstanden. Und ich denke schon über eine weitere Variante nach ...






Mittwoch, 26. Juli 2017

Klein? Groß?

Oder: Alles eine Frage der Relation. 

Bilder sagen mehr als Worte ...

Groß.

Größer.

Am größten.

Sonntag, 23. Juli 2017

Mal ganz was anderes ...

Oder: Es wird gepuzzelt.

Hin und wieder, wenn ich tatsächlich mal ein bisschen Zeit "übrig" habe, setze ich mich auch schon mal sehr gerne hin und packe ein Puzzle aus. Am liebsten ab 1000 Teile aufwärts, Motive querbeet.

Besonders spannend sind noch immer die zwei Umzugskartons voll Puzzles, die ich vor einiger Zeit sehr günstig in einem Internetflohmarkt ergattern konnte – sehr günstig, weil bei den meisten kein Umkarton oder sonstige Vorlage mehr vorhanden war. Das bedeutet: Man muss die Motive "blind" puzzeln, was bei so manchem Motiv eine echte Herausforderung ist. Gerade so einheitliche Farbflächen wie der Rand beim Ägypter-Motiv können anstrengend sein, aber das hebt natürlich auch wiederum den Spaßfaktor. Bei mir zumindest.

Auch meine derzeitigen Lieblingsmotive von Jan van Haasteren, die so manchen Schmunzler auslösen, haben es durchaus in sich: Die vielen kleinen Details und sich immer wieder wiederholende Farbflächen in Form von roten Mänteln beispielsweise machen die Zuodnung der Teile manchmal echt schwierig. Und das gefällt mir ;O)




Dienstag, 11. Juli 2017

Schluss mit lustig.

Oder: Jetzt bin ich Master of Desaster ... äh, Science. 

Mit Schrecken habe ich gesehen, dass ich hier tatsächlich seit Ende Mai keinen Eintrag mehr vorgenommen habe. Es war aber auch eine Menge los in den letzten Wochen und neben der Arbeit und den Wohnzimmerrenovierungsvorbereitungen (schönes Wort, gell?) wollte ja auch noch ein Haushalt erledigt werden. Ach ja, und ein Garten. Und eine Abschlusspräsentation wollte auch noch vorbereitet werden.

Aber seit 1,5 Stunden ist es nun amtlich: Da habe ich nämlich meinen letzten Prüfungsteil, die Präsentation der Masterarbeit mit anschließender Fragerunde, abgeschlossen. Seit 1,5 Stunden bin ich nun keine Studentin mehr. Seit 1,5 Stunden darf ich mich Master of Science (M.sc.) schimpfen. Aus diesem Anlass gibt es alle meine Anleitungen bis einschließlich kommende Sonntag bei Ravelry zum halben Preis (der Preis wird an der Kasse automatisch halbiert).

Und dann habe ich ja auch noch ganz nebenbei an etwas gestrickt, das ich hier nicht zeigen konnte – noch nicht. Denn ich habe einigen Internet-Bekannten versprochen, einen Mystery-KAL zu organisieren. Was das ist? Das ist ein Knit-along (also: gemeinsam dahinstricken) einer Anleitung, bei der das Ergebnis weitgehend ein Geheimnis bleibt, bis alle Anleitungsteile, die nach und nach veröffentlicht werden, raus sind und die ersten Strickergebnisse zu sehen sind. Geheimniskrämerei vom Allerfeinsten. Sozusagen.

So viel sei verraten: Es wird ein langes, schmales Dreieckstuch mit Lochmustern werden. Benötigt werden ca. 100 g Lacegarn (LL ca. 700 m/100 g). Natürlich geht auch dickeres Garn, dann wird das Tuch halt (noch) größer. Die Anleitungsteile wird es voraussichtlich Ende dieser/Anfang nächster Woche über ravelry geben, das ist für mich zum Handhaben am einfachsten. Nach Beendigung des M-KALs wird die komplette Anleitung dann auch wie immer dort zu erwerben sein.

Was ich aber heute schon zeigen kann, ist ein ganz anderes Tuch: Eine Spontanidee, die ich direkt nach dem Kauf des Wollmeisen-Lace-Stranges in der Farbe Fledermaus beim Meisen-Sale in die Tat umgesetzt habe. Ich wollte ein großes, länglich-dreieckiges Tuch haben und das ist nun aus 190 g Wollmeisen-Lace mit 3,25er Nadeln geworden: